
SPOREG History
Dr. Dieter Ehrich und Reinhard Gebel entdeckten 1976 Defizite in der Behandlungssystematik von Verletzungen bei Leistungssportlern. Das war der Startschuss für das Unternehmen SPOREG.
In über 3 Jahren Forschung und Praxis erarbeiteten sie ein Therapiekonzept auf trainingswissenschaftlichen Grundlagen und entwickelten daraus, das funktionelle muskuläre Aufbautraining nach Verletzungen. Damit wurden sie zu internationalen Trendsettern für ganze Berufsgruppen. Die Presse sprach von den „Fitmachern“ und der Spiegel bezeichnete sie sogar als „Fitmacher der Nation“.
Aus dem für Leistungssportler entwickelten Konzept ist eine Therapieform entstanden, die übertragbar auf jeden Patienten ist.
Heute heißt diese Behandlungsform „medizinische Trainingstherapie“ (MTT) und ist ein wichtiger Bestandteil in der von den Privatkassen, Betriebskrankenkassen und Berufsgenossenschaften anerkannten Komplextherapie „erweiterte ambulante Physiotherapie“ (EAP).
Auszüge aus der SPOREG Chronologie
1976-1980
konzeptionelle Strukturierung von Behandlungsinhalten, Teamfindung (Arzt + Physiotherapeut), Zweckforschung mit Eigenversuchen
1979-1980
nach gezielter Vorbereitungszeit, Therapiebeginn mit verletzten Profifußballspielern
1980-1983
erste „Rehaeinrichtung“ mit einer Fläche von 36qm in Frankfurt-Fechenheim
1983-1988
Rehazentrum in Frankfurt, Hanauer Landstraße, mit einer gesamt Fläche von 240qm, seit 1984 unter dem Namen SPOREG
1985
Entwicklung und Präsentation der SPOREG-Rehamatte (Therapiematte mit Schienensystem, Griffen, Klettverschlüssen sowie Elastikbändern)
1985
Beginn von therapiebezogenen Tests unter Einsatz eines computergesteuerten Biofeedback-Systems zur Kraftmessung der Oberschenkelmuskulatur
1986
erste Buchveröffentlichung im Philippka-Verlag in Münster in der Reihe „Trainerbibliothek“ des Deutschen Sportbunds mit dem Titel „Aufbautraining nach Sportverletzungen“
1986
nach 2-jähriger Vorbereitung, gemeinsame Einführung mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, der besonderen indizierten Therapie (BiTh) als offizielle Behandlungsform für verletzte Leistungssportler mit Profi- oder Vertragsstatus
1987
Verlagerung des Rehazentrums nach Offenbach am Main, anfängliche Gesamtfläche über 700qm
1991
Übernahme der EAP durch die gesetzlichen Krankenkassen und durch die privaten Krankenkassen (indikationsabhängig, z.B Kreuzbandverletzungen, Bandscheibenvorfälle, Frakturen der großen Knochen)
1994
Übernahme der BiTh der VBG durch alle Berufsgenossenschaften unter dem neuen Namen EAP (Erweiterte Ambulante Physiotherapie)
1995
Buchveröffentlichung, „Aufbautraining nach Sportverletzungen“ in Japan und Griechenland
1996
Entwicklung des SPOREG-Pointrunners, einem Therapie- und Heimtrainingsgerät zur Entwicklung von Kraft, Koordination und Ausdauer
1996
Gründung der Abteilung Funktions- und Leistungsdiagnostik
1996
Entwicklung der Diagnose- und Meßsystems SPOREG-ASYS (isometrisches Kraftmesssystem für Rumpf- und Extremitäten), Einsatz in den Universitäten Frankfurt, Darmstadt und Magdeburg
1999
Gründung der Abteilung Trainingssystemdiät (Ernährung, Trainieren, Gewichtsreduktion)
2000
Nach 3 erfolgreichen Auflagen des Buches „Aufbautraining nach Sportverletzungen“ Buch Neuerscheinung im Philippka-Verlag Münster „Therapie und Aufbautraining nach Sportverletzungen“
2001
Gründung der Abteilung Diabetes und Sport in Kooperation mit spezialisierten Medizinern, Entwicklung von Ausdauer- und Bewegungsprogrammen für Diabetiker
2002
Eröffnung der leistungsdiagnostischen Abteilung in neuen Räumlichkeiten, SPOREG hat jetzt eine Gesamtfläche von ca. 1500qm
2004
schon über 1200 Profi-Fußballer (mehr als 80 ausländische Nationalspieler) und über 300 Spitzensportler aus den olympischen Sportarten behandelt
2004
Vereinbarung mit dem BKK-Landesverband Hessen über ein Ambulantes Behandlungskonzept bei chronischen Rückenleiden mit dem Motto „Leben ohne Rückenschmerzen“
Dadurch können die Patienten der hessischen Betriebskrankenkassen durch Verordnung eines Facharztes in Rücksprache mit der zuständigen BKK über einen Zeitraum von 9 Monaten das SPOREG-Rückentherapie-konzept 6plus3 durchführen
2005
Kooperationsvertrag mit der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt zwecks intensiver Zusammenarbeit, Umsetzung von gemeinsamen Projekten und einer gezielten Außendarstellung
2006
Verlängerung des EAP-Vertrages mit dem Landesverband der Betriebskrankenkassen Hessen
2006
Umzug in den Goethering, in ein modernes Bürohaus, SPOREG residiert jetzt im 6., dem obersten Stock, auf einer Ebene mit einer Gesamtfläche (incl. großer Dachterrasse) von ca. 1200 qm
2008
Durchführung eines Modellversuchs mit dem Namen LEAP (EAP für Hochleistungssportler) in Zusammenarbeit mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hauptverwaltung Hamburg), zur Umsetzung einer weiterentwickelten, speziellen Therapieform
Fünf sehr erfolgreiche deutsche Therapiezentren (SPOREG Offenbach, Reha Eden Donaustauf, Reha Valznerweiher Nürnberg, Sportomed Mannheim und Sporttherapiezentrum Restle Düsseldorf) mit den größten Erfahrungswerten in der Behandlung von Spitzensportlern erarbeiten gemeinsam mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaften neue und modifizierte Therapieformen und Behandlungsinhalte als Grundlage für die LEAP
Am Ende dieses Modelversuchs werden die Ergebnisse in Buchform durch die VBG veröffentlicht
2008
Zuteilung der Ambulanten muskuloskeletalen Rehabilitation Lizenz (AMR) durch den Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK). Die AMR ist eine komplexe Behandlungsform, ähnlich wie die EAP, mit physiotherapeutischer und trainingstherapeutischer Behandlung, sowie bei Bedarf u.a. ergotherapeutische und ernährungswissenschaftliche Maßnahmen
2008
Produkt- und Projektentwicklungen mit den Firmen Invora (oszillierende Massageliegen, Karlsruhe), Polyplast (SPOREG-Pointrunner & Volamed Antistrahlenmatte, Altdorf bei Nürnberg), Berlin Apotheke (50plus Nahrungsergänzungsmittel, Berlin) und Pierenkemper (Messtechnologie, Kassel)
2009
Über 1500 behandelte Fußballprofis und ca. 300 Sportler aus den olympischen Disziplinen wie auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft (siehe Referenzen)
2009
Abschluss eines speziellen Vertrages (integrierte Versorgung) zwischen der GEK, Dr. Martin Frömel und dem Ambulanten Rehazentrum SPOREG Schwerpunkte sind Knie- und Schulterverletzungen und ein Wirbelsäulenkonzept
2010
Nach erfolgreicher Durchführung des Modellversuchs LEAP mit der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft wurde ein gemeinsames Buch mit dem Titel „Rehabilitation nach Verletzungen im Hochleistungssport“ veröffentlicht
Neben den Autoren der vier anderen Zentren sind vom Rehazentrum SPOREG Reinhard Gebel und Markus Röcker an diesem Buch beteiligt
2015
Erweiterung des AMR Vertrages mit der AOK Hessen
2016
Einführung der Flexiblen Ambulanten Rehabilitation (FAR) über den ZAT mit der DAK